Erik Thalberg

Erik Thalberg, Jahrgang 1981, gilt in gewissen literarischen Kreisen als sprachlich viel zu verschraubter Autor, der ohne jegliches Sprach- und Stilbewusstsein verdrechselt mit ambitioniert verwechselt. Salzburger würden an Salzburger Nockerln denken: Baiser mit viel Luft. (Wobei der Autor bis heute nicht weiß, was Schaumgebäck aus gezuckertem Eischnee mit Literatur zu tun hat! Daraufhin diese gewissen literarischen Kreise: absolut nichts! Genau wie Ihr Schreiben!) Als er über eine narrativ adäquatere und modernere (sprich: mit heutigem Sprachbewusstsein realisierte) Umsetzung seiner nur vermeintlich literarischen Themen sinnierte, musste auch er an Salzburger Nockerln denken, und daran, dass er noch nie welche gekostet hatte. Im Weiteren wurmt ihn noch immer die Frage, was es bedeutet und wie es sich darstellt, wenn man sprachlich viel zu verschraubt ist, geschweige denn verdrechselt!

 

Sein Motto: 1. Everyone must be funny all the time. (je bedrohlicher die Situation, desto mehr) 2. You are not allowed to take yourself seriously. Denn: We were all born stupid. We will all die stupid. 

 

»Das Übliche eben: Es geht hier nicht um Liebe, damit lässt sich kein Geld verdienen.

Wir brauchen mehr.

Wir brauchen die Folgen.

Wir brauchen Elend!

Und er hat recht, denn Liebe schaut beziehungsweise hört sich keiner an. Liebe macht neidisch.«